Das Bundesland, das gerade neu bewertet wird
Brandenburg hatte lange das Image eines Durchgangslandes. Wer von Hamburg nach Berlin fuhr, sah Kiefernwälder, Felder, Horizont. Was er nicht sah: dass sich genau hier gerade einer der bedeutendsten wirtschaftlichen Umbrüche Ostdeutschlands vollzieht.
Grünheide hat das verändert. Mit der Tesla Gigafactory ist nicht nur ein Automobilwerk entstanden. Es ist ein Gravitationsfeld, das Zulieferer, Fachkräfte und Infrastrukturinvestitionen anzieht. Potsdam wächst als Wissenschafts- und Kreativstandort, beherbergt renommierte Forschungsinstitute und den traditionsreichsten Filmstudiokomplex Europas. Der Spreewald versorgt Supermärkte auf dem gesamten Kontinent, die Lausitz wandelt sich unter dem Druck des Kohleausstiegs zur Modellregion für Strukturtransformation. Und über allem: eine Nähe zu Berlin, die Brandenburg nicht abhängig macht, sondern strategisch beflügelt. Das Bundesland wird gerade neu beschrieben – von innen heraus.
KI im Wandel: Wenn Aufbruch und Orientierungslosigkeit gleichzeitig einsetzen
Wer sich im Umbruch befindet, ist besonders anfällig für schlecht sitzende Lösungen. Und genau das zeigt sich im Umgang mit Künstlicher Intelligenz quer durch Brandenburgs Wirtschaft. Der Aufbruchswille ist real, die strukturelle Reife, ihn in wirksame KI-Strategien zu übersetzen, hält damit aber selten Schritt.
Zulieferunternehmen rund um die Gigafactory stehen unter Druck, Prozesse schnell zu digitalisieren und zu automatisieren, ohne dass interne Kompetenz mitgewachsen ist. Landwirtschaftliche Betriebe testen KI-gestützte Bewirtschaftungssysteme, die Datenmaterial liefern, das niemand im Betrieb konsequent auswertet. Verwaltungsnahe Einrichtungen in Potsdam erproben Automatisierungslösungen, die an der Schnittstelle zu Datenschutz und Compliance mehr Fragen aufwerfen als sie lösen. Was Brandenburg verbindet, ist nicht fehlendes Interesse an KI, sondern ein strukturelles Vakuum zwischen Technologieeinsatz und dem Wissen, ihn zu steuern.
Orientierung, die mit dem Wandel Schritt hält
Christian Allner, M.A., begleitet Unternehmen in Brandenburg als externer KI-Kompetenzbeauftragter – unabhängig vom Entwicklungsstand, unabhängig von der Branche. Im Mittelpunkt steht nicht, welche KI-Lösung gerade am lautesten vermarktet wird, sondern welche Einbettung für Ihren Betrieb nachhaltig trägt.
Ob das aufstrebende Zulieferunternehmen im Umfeld Grünheides, der gewachsene Agrarbetrieb in der Uckermark oder das Dienstleistungsunternehmen in Cottbus, das den Strukturwandel als Chance begreift – wer jetzt in kompetente Begleitung investiert, baut auf einem Fundament, das hält, wenn der nächste Wandel kommt. Und der kommt.
Weitere Vorteile
- Analyse der Ist-Situation via Telefon oder E-Mail
- Mitarbeiterschulungen und -training: 30-Minuten-Live-Webinar mit Aufzeichnung (für späteres Selbstlernen)
- Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten: Verwaltung von 5 Prozessen pro Jahr
- Technische und organisatorische Maßnahmen: 2 Stunden Support für Konzeptionierung
- Andere KI-Tätigkeiten inkl.: 6 Stunden pro Jahr
- Status-Update: jährlich via Telefongespräch (Telko) oder Videokonferenz


Ablauf - So einfach geht's:
SCHRITT 1: BESTELLEN
DER KI-Kompetenzbeauftragte wird bestellt: Sie buchen günstig unser Angebot mit frei wählbarer Laufzeit
SCHRITT 2: ANALYSIEREN
DER KI-Kompetenzbeauftragte analysiert alle schutzrelevanten KI-Bereiche Ihres Unternehmens
SCHRITT 3: AUFBAUEN
DER KI-Kompetenzbeauftragte unterstützt Sie beim Aufbau eines gesetzeskonformen Konzepts
SCHRITT 4: CONSULTING
DER KI-Kompetenzbeauftragte steht Ihnen in der laufenden Betreuung bei allen Angelegenheiten rund um KI zur Verfügung
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Noch Fragen? Unsere FAQs
Der neue AI Act der Europäischen Union (EU-KI-VO) wurde am 12. Juli 2024 im Amtsblatt der EU (ABl. L 2024/1689) veröffentlicht, trat am 1. August 2024 in Kraft und gilt stufenweise ab dem 2. August 2026. Damit ändert sich für Unternehmen einiges. Ein externer KI-Beauftragter hilft Ihnen bei der Klärung aller Fragen.
Sobald Ihr Unternehmen KI-Systeme einsetzt, die unter die Hochrisiko-Kategorien des AI Acts fallen – etwa in den Bereichen Personalwesen, Kreditvergabe oder Sicherheitstechnik –, sind die Anforderungen der Verordnung für Sie verpflichtend. Dies gilt auch dann, wenn Sie externe Anbieter oder Dienstleister mit dem Einsatz solcher KI-Systeme beauftragen, da Sie als Betreiber in der Pflicht stehen.
Ja, der AI Act stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen: Wer KI-Systeme einsetzt, muss diese klassifizieren, dokumentieren und – je nach Risikoklasse – aufwändige Konformitätsprüfungen durchführen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann das schnell zur Belastung werden. Ein externer KI-Beauftragter kennt die regulatorischen Anforderungen, bewertet Ihre konkrete Situation und sorgt dafür, dass Sie compliant bleiben – ohne dass Sie intern teure Expertise aufbauen müssen.
Bei einem Verstoß gegen den AI Act drohen empfindliche Sanktionen: Bei Verstößen gegen die Verbote für unzulässige KI-Praktiken können Bußgelder von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängt werden. Verstöße gegen sonstige Pflichten – etwa bei Hochrisiko-KI-Systemen – können mit bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des Jahresumsatzes geahndet werden. Maßgeblich ist jeweils der höhere der beiden Beträge. Ein externer KI-Beauftragter unterstützt Sie dabei, Ihre KI-Systeme regelkonform einzusetzen und kostspielige Verstöße von vornherein zu vermeiden.
Nein, eine ständige Präsenz vor Ort ist nicht erforderlich. Entscheidend ist, dass der KI-Kompetenzbeauftragte jederzeit Zugang zu den relevanten Informationen hat, die er zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt, und dass er für Unternehmensleitung, Mitarbeitende, Kunden und Behörden schnell und unkompliziert erreichbar ist – das ist auch remote oder auf Abruf problemlos möglich.